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Lungenentzündung

[Benutzer gelöscht]
geschrieben 11:48 1.2.2010   [ zitieren ]

hi erstmal,


meine kleine 13 monate hat wohl seit heut ne lungenentzündung.


angefangen hat das ganze freitag auf samstag nacht mit fieber, husten und schnupfen.


nachdem der husten richtig verschleimt klang, bin ich gestern zum bereitschaftsdienst gegangen. dort wurde mir gesagt, die lunge sei noch frei und sie hat nen grippalen infekt.


bin dann heut zum kinderarzt, der gleich meinte die lunge ist nicht mehr frei, sie hat eine sogenannte "kinderlungenentzündung" ne bronchitis und zu alldem auch noch nen darminfekt (durchfall).


wer hat damit erfahrung. weil sie auch antibiotika bekommt.


sie springt trotz fast 40 grad fieber durch die gegend und bleibt nicht ruhig. spielt normal und lacht auch. ist aber stellenweise nur sehr quängelig und sehr anhänglich. vorallem nachts.


lg manu


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Angemeldet: 12 Monat(en) zuvor
geschrieben 16:38 1.2.2010   [ zitieren ]
das ist aber normal, das die lieben kleinen wenn sie krank sind quengelig sind, es gibt da immer mal so höhen und tiefen, sonst kenne ich mich mit einer Lungenentzündung bei Kindern nicht aus, wünsche der kleinen Maus gute Besserung, aber du schaffst das schon, es ist immer schlimm wenn man zusehen muss als Mutter, das es den kleinen nicht gut geht
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Angemeldet: 12 Monat(en) zuvor
geschrieben 23:25 3.2.2010   [ zitieren ]
Die wohl wichtigste Infektionskrankheit bei Erwachsenen und Kindern ist die ambulant erworbene Pneumonie (CAP). Jahr für Jahr werden allein deswegen Millionen Dosen von Antibiotika verordnet. Das ist - unter anderen - wegen der zunehmenden Resistenzentwicklung bakterieller Keime problematisch. "Nicht jeder Patient mit Pneumonie muss mit Antibiotika behandelt werden", sagt Professor Reinhard Berner aus Freiburg. "Der Antibiotika-Verbrauch könnte um die Hälfte gesenkt werden", ist er überzeugt. Der Laborparameter Procalcitonin wird wahrscheinlich in Zukunft dazu beitragen

Hauptproblem ist die Unterscheidung zwischen bakteriell und viral verursachter Pneumonie. Weder die Parameter CRP noch die Leukozytenzahl helfen dabei weiter. So sei die absolute Leukozytenzahl abhängig von den Blutabnahme-Modalitäten, etwa der Stauungszeit, was gerade bei Kindern die Beurteilbarkeit erschwere, sagte Berner beim Pädiatrie Update in Wiesbaden.
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Angemeldet: 12 Monat(en) zuvor
geschrieben 23:27 3.2.2010   [ zitieren ]
Auch die Linksverschiebung im Blutbild biete keine ausreichende Trennschärfe. Eine in diesem Jahr publizierte Metaanalyse über die Genauigkeit des CRP hat ergeben, dass im Bereich zwischen 35 und 60 mg/l keine ausreichende Aussagesicherheit darüber besteht, ob Bakterien ursächlich an der Pneumonie beteiligt sind (Pediatr Infect Dis 27, 2008, 95).

Vielversprechend dagegen die Ergebnisse einer Schweizer Arbeitsgruppe, so der Freiburger Pädiater und Infektiologe (wir berichteten). Darin wurden 243 Erwachsene mit Infektionen der unteren Atemwege entweder nach derzeitigem Standard behandelt - die meisten hatten Antibiotika erhalten, nur wenige nicht. Oder die Antibiotika-Verordnung war abhängig gemacht worden von einer ultrasensitiven Procalcitonin (PCT)-Bestimmung.

Kinder mit Pneumonie brauchen meist nur fünf Tage Antibiotika.

Der PCT-Wert von 0,1 ng/ml gilt mit ausreichender Sicherheit als Trennpunkt für oder gegen die Antibiotika-Therapie. Von den 124 Patienten in dieser Gruppe erhielten 69 keine Antibiotika (PCT unter 0,1 ng/ml) und 55 bekamen Antibiotika (PCT über 0,1). Die verschiedenen Therapieregimes hatten dennoch keinen Einfluss auf die Hospitalisierungsrate, die Dauer der Hospitalisation, die Notwendigkeit einer IntensivbehandlungHinzu kommt, dass unter PCT-gesteuerter Antibiotika-Therapie die Medikamente wesentlich schneller wieder abgesetzt werden. So erhielten nach acht Tagen noch fast 90 Prozent der Patienten in der Kontrollgruppe Antibiotika, aber nur 20 Prozent in der PCT-Gruppe. Nur jeder Zweite in der PCT-Gruppe hatte länger als vier Tage lang Antibiotika eingenommen.

2007 ist erneut eine multizentrische Studie auf den Weg gebracht worden, um die PCT-gesteuerte Pneumonietherapie zu prüfen. Derzeit werde der Test nur in großen Kliniklabors angeboten, sagte Berner. Er hoffe, dass künftig Bedside-Tests zur Verfügung stehen. Der Infektiologe verwies darüber hinaus auf Ergebnisse des Kompetenznetzes ambulant erworbene Pneumonie (CAPNETZ), wonach das MR-proANP (proatriales natriuretisches Peptid) und das CT-proAVP (Pro-Vasopressin) weitere mögliche Surrogatparameter für Schwere und Prognose von Erwachsenen mit CAP sind. "Diese Fragestellung muss auch für die Pneumonie im Kindesalter dringend aufgegriffen werden."

Als geeignete Medikamente für Kinder mit bakterieller Pneumonie empfahl Berner Amoxicillin und Ampicillin. Dabei scheint eine Therapiedauer von fünf Tagen ausreichend und die orale Therapie der intravenösen nicht unterlegen zu sein. Dies geht aus einer Studie mit mehr als 2000 Kindern im Alter zwischen drei und 59 Monaten hervor.

Die Hälfte hatte in der Klinik pro Tag 100 mg/kg Ampicillin i.v. (in vier Einzeldosen) für 48 Stunden erhalten, gefolgt von drei Tagen Amoxicillin oral mit jeweils 80 bis 90 mg/kg. Die anderen 1000 Kinder hatten von vornherein ambulant das orale Amoxicillin für fünf Tage eingenommen. Beide Therapieregimes waren einander ebenbürtig. Die Rate der Therapieversager war mit 8,6 Prozent (intravenöse Therapie) und 7,7 Prozent (orale Therapie) etwa gleich groß (Lancet 371, 2008, 249).
Beiträge: 1049
Angemeldet: 12 Monat(en) zuvor
geschrieben 23:33 3.2.2010   [ zitieren ]
Zink schützt Kinder vor Durchfall und Lungenentzündung.

Jedes Jahr sterben weltweit Millionen Kinder an Lungenentzündung und Durchfall. Forscher der Weltgesundheitsorganisation und der John Hopkins University überprüften 7 Langzeit- und 3 Kurzzeitstudien über die positive Wirkung von Zink gegen Infektionskrankheiten bei Kindern.

Die Wissenschaftler bestätigten die Ergebnisse : Regelmäßige Zinkgabe verminderte die Zahl der Erkrankungen an Durchfall um 25%, der an Lungenentzündung um 41%. Dabei spielten weder das Alter noch Gewicht oder Geschlecht der Kinder eine Rolle. Zur Vorbeugung gegen Lungenentzündung wirkt Zink sogar besser als alle bisher bekannten Maßnahmen.
Einmütig wurde allen Kinderhilfsprogrammen weltweit empfohlen, eine regelmäßige Zinkzufuhr zu propagieren.

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